Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche. Die schlichte Schönheit der Pfarrkirche Laakirchen.

(C) Gloria Kern – GloK

Pfarrkirche Laakirchen, Südansicht. Das Südportal war der ursprüngliche Eingang.
Das Nordportal wurde erst 1890 durch Einbau einer Türe geöffnet.

Pfarrkirche Laakirchen als Vorreiter – moderne Kunst würdevoll in alter Kirche eingefügt

Die Pfarrkirche Laakirchen fasziniert durch Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche im Kunststil „Neue Sachlichkeit“ (1918 – 1933). Sie ist die erste Pfarrkirche in Österreich in der es gelungen ist moderne Kunst würdevoll in einer alten Kirche einzufügen.

Bereits im Spätmittelalter bedeutendes Siedlungsgebiet

Für eine Kleinstadt wie Laakirchen, mit rund 10.000 Einwohnern, ist die Pfarrkirche ein imposantes Bauwerk. Der Hallenbau im gotischen Stil verleiht dem Inneren einen domartigen Charakter. Das lässt darauf schließen, dass sich hier bereits zur Zeit der Errichtung 1450 – 1491, im Spätmittelalter, ein bedeutendes Siedlungsgebiet befand.

Mit der Erfindung des Buchdruckes mit bewegten Buchstaben durch Johannes Gutenberg in Mainz markierte das Jahr 1450 einen Epochenwechsel. Für das „Land ob der Enns“ war es eine Zeit wirtschaftlichen Aufschwunges. Die Region war aber auch von Unruhen und blutigen Aufständen geprägt, was der Bevölkerung schwere Verluste brachte. Politisch begannen die Stände eigene Landtage zu bilden. Herzog Friedrich V. regierte das Gebiet des heutigen Oberösterreich, später als Friedrich III. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und als Erster mit dem Titel Erzherzog. Da er viel reiste, ließ er sich bereits von „Landeshauptleuten ob der Enns“ vertreten.

Hochaltar-Fresko und Glasfenster hergestellt vom Schlierbacher Künstler Alfred Stifter
Blick vom Chor

Auch das Frühmittelalter war eine ereignisreiche Zeit. Zur Festigung der Herrschaft und zur Verbreitung des christlichen Glaubens wurden viele bedeutende Klöster gegründet, darunter auch das Kloster Kremsmünster, am Ostrand des Herzogtums Baiern. Es beherbergt noch heute den berühmten Tassilo Kelch. Tassilo III. (ca. 741 – 796) gründete das Kloster Kremsmünster. Er war der letzte Herzog von Baiern.

Gründungssage: Vorgänger-Kirche aus Holz im Frühmittelalter am Loitersberg

Die Sage erzählt, dass nach Gründung des Klosters Kremsmünster um 777 nach Christus ein Mönch in die Gegend um das heutige Laakirchen gekommen sein soll um den dort Ansässigen das Beten und das Bearbeiten des Bodens zu lehren. Er soll sie auch dazu ermuntert haben, eine Kirche zu errichten. Diese soll aus Holz gewesen sein, gedeckt und umkleidet mit Baumrinde.

Vermutlich stand die Holzkirche auf einem Hügel. Dafür kommt der Loitersberg, im heutigen Ortsteil Stötten, in Frage. Mit einer Seehöhe von 509 Meter, westlich der Kohlwehr gelegen, konnte man die Traun überblicken. Seine Lage war somit ebenso günstig wie die Kultstätten in Altmünster und die auf dem Johannisberg in Traunkirchen aus dieser Zeit. Vermutlich befand sich auch auf dem Loitersberg, vor Errichtung der Holzkirche, eine heidnische Opferstätte.

Die Einzugsstraße, die heute durch das Stadtzentrum von Laakirchen führt, gibt es erst seit etwa 300 Jahren. Zuvor wurden Waren auf der Traun und auf dem Traunsee transportiert. Der Handel fand entlang dieser Wasserstraßen statt.

Gründungssage: Standort der Kirche göttliche Vorsehung

Eine andere Sage erzählt, dass die Anwohner von Laah bald eine Kirche aus Stein bauen wollten. Unter Tags schafften sie Steine an den von ihnen ausgesuchten Bauplatz. Über Nacht waren die Steine auf unerklärliche Weise verschwunden. Man fand sie am heutigen Standort der Kirche. Das deutete man als göttliches Zeichen und errichtete die Kirche an dieser Stelle. Der nahe Steinbruch von dem die Steine abgebaut wurden befand sich dort, wo sich heute der Bauhof befindet.

Kirchengemeinde um 1000 n. Chr.

Um die erste Jahrtausendwende nach Christus regierten die Ottonen das Herzogtum Baier, bis an dessen Ostgrenze, den Traungau und das Machland, westlich der Enns, als östliche Grenzgrafschaften. Der Traungau entspricht in etwa dem heutigen Gebiet des Traunviertels, das Machland in etwa dem Gebiet des heutigen unteren Mühlviertels. Östlich der Enns regierten die Babenberger. Es war das Kerngebiet des späteren Ostarichis (Österreich).

Nachgewiesen ist, dass sich um die Jahrtausendwende – dem Übergang vom Frühmittelalter zum Hochmittelalter – am heutigen Standort eine kleine Holzkirche befand. Der recht genau beschriebene Seelsorgesprengel war der Mutterpfarre Altmünster unterstellt. Im Zuge der Weihung des Stiftes Lambach, durch den Bischof von Passau, wurde im heutigen Laakirchen um 1086 dem Heiligen Valentin eine romanische Steinkirche geweiht.

Aufgrund der Fürsprache der Markgräfin Kunigunde von Steyr betreuten ab 1165 Priestermönche des Stifts Kremsmünster die Filialkirche Laakirchen. Als Lohn erhielten sie eine „Hube bei Lohkirchen“, eine kleine Landwirtschaft, vermutlich dort, wo sich heute der Friedhof befindet. 1280 sprach Rudolf I. dem Bischof von Passau offiziell die Verwaltung zu.

Da keine Überreste der romanischen Steinkirche gefunden wurden, wurde sie vermutlich bei den großen Erdbeben 1348 und 1349 völlig zerstört. Alle Urkunden wurden 1815 bei einem Brand vernichtet.

1450 dürfte mit dem Bau der heutigen gotischen Kirche begonnen worden sein, der 1491 abgeschlossen wurde.

Bürgerinitiative: Selbständige Pfarre seit 1490

1485 verfasste Zechmeister Wolfgang Stockhaimer im Namen von weiteren 22 Laakirchenern ein Schreiben an „Walthasar von Starhemberg“ mit dem „Ersuchen um einen eigenen ‚Gesellen‘ (Hilfspriester) für drei Jahre und ein Entgelt von 10 Pfund Pfennige“. Das wurde bewilligt, doch 1489 war Laakirchen wieder ohne Pfarrer.

Noch vor Fertigstellung der heutigen gotischen Kirche 1490 bestimmte die Äbtissin des Kosters Niedernburg in der Diözese Passau, dass die Pfarre mit einem eigenen Priester zu besetzen sei. Ein „‚ewiger Gesell‘, der zu Matzenthal auf dem Widern (Pfarrhof) sitzen solle“. Der Gmundner Stadtpfarrer musste noch einwilligen. 1490 gilt somit als Gründungsjahr der Pfarre Laakirchen. Nach Fertigstellung der Kirche wurde sie 1491 eingeweiht. 1990 wurde ihr 500-jähriges Jubiläum gefeiert.

Kirchenpatron: Heiliger Valentin von Rätien

Geweiht wurde die Kirche dem Heiligen Valentin von Rätien (Südtirol). Er soll im 5. Jahrhundert, zur Zeit der Völkerwanderung, gelebt haben und um 435 aus den Niederlanden nach Passau gekommen sein. Er war einer der ersten Bischöfe des Bistum Passau. In Rätien soll er als Wanderprediger gedient haben. Er soll um 475 gestorben sein. Ansonsten ist wenig faktenbasiertes über sein Leben bekannt.

Um die eigene Machtposition zu stärken, hat der Agilolfinger Herzog Tassilo III. von Baiern die Reliquien des Heiligen Valentin um 764 nach Passau überführen lassen und in der dortigen Bischofskirche bestatten lassen.

Im Volksglauben soll der Heilige Valentin gegen Epilepsie, Krämpfen, Gicht und Viehseuchen helfen.

Im Original-Schriftstück aus dem Pfarrarchiv Gmunden ist nachzulesen:

„1485, Ich Wolfgang Stockhaimer, Zechmeister zu Lakhirchen, ich Nicolaus Mayr zu Guttenberg, ich Hänrich an der Stuben, ich Michael am Ehraunsreidt, ich Wolfgang Hagkher, ich Simon Vöhrer ich Hauß Majr zu Paungartn, ich Stephan Krauß, ich Sigmundt Sthrauß, ich Stephan Hueber von Rachenstorff, ich Benedict daselbst, ich Paule von Elling, ich Hauß am Humerhof, ich Leonhardt von Stetten, ich Mörth Majr zu Vorstern, ich Hainrich am Härdt, ich Mörth von Elling, ich Wolfgang Pachhaimer, ich Wolfgang von Khrantwittech, ich Wolfgang zu Hochreutersperg, ich Michael Weber zu Mänzenthall, ich Mangst von Pachaimb, und ich Wolfgang von Stetten all in Lakhirchen Pfarr gesessen, erflehen für uns und all unsere Erben und gestadt der ganzen Pfarrmenning zu Lakhirchen, der Qualdt wir haben und dafür wie das ambentlich, wissentlichen Krafft dieß Briefs mechtigen und annemben Erlaß, dem ehrwürdig wollgeboren Herrn, Herr Walthasar von Stahremberg und durch unser demiedtiges und fleissiges Gebet uns aus Gnaden zu geben, das drej Jahr dato des Briefs, nacheinander, ein Gesell den Staundt zu Lakhirchen verwesen und auf dem Guedt zu Mänzenthall bej der Kirchen sein und siezen soll. … einen Gesellen die bewährten drej Jahr, jedes Jahr von unsern aignen Gudt, zehn Pfundt Pfenning zu geben. Fünf Pfundt Pfenning zu St. Michaelstag und fünf Pfundt Pfenning zu St. Georgentag …“

Schwere Zeiten – Reformation und Gegenreformation.

1525 begann die lutherische Reformation. 1598 setzte eine erste Gegenreformation ein. Die katholische Lehre war inzwischen bei der weitestgehend lutherischen Bevölkerung so verhasst, dass der, für seine streng katholischen Predigten bekannte, Seelsorger Sebastian Ackherle 1599 von Laakirchener Bauern erschlagen wurde. Eine Straße im Ortsteil Oberweis ist nach ihm benannt.

Verschärft durch Maria Theresia, setzte um 1750 die Gegenreformation ein. Zwischen 1752 und 1754 wurden alle Bürger, die nicht zum katholischen Glauben konvertierten, nach Ungarn oder Siebenbürgen, ausgesiedelt. Viele mussten ihre Kinder zurück lassen. Ihre Häuser wurden an Katholiken verkauft. Manche siedelten freiwillig aus, doch sie erfuhren Not und Elend in der Fremde. Eine Rückkehr war aufgrund eines Verbotes nicht möglich. 1759 war bereits ein Drittel aller Aussiedler verszorben. 1781 setzt das Toleranzpatent von Josef II. den leidvollen Jahren der Gegenreformation ein gewisses Ende. Laakirchen hatte erst 100 Jahre später wieder einen katholischen Pfarrer der in der Kirchengemeinde voll integriert und anerkannt war.

Am Ortsfriedhof läutet 650 Jahre alte Glocke

1890 wurde der Friedhof am heutigen Standort fertig gestellt. Der alte Friedhof um die Kirche wurde aufgelassen. Im Turm der Aufbahrungshalle am Ortfriedhof befindet sich eine Glocke aus dem Jahr 1383. Sie steht unter Denkmalschutz und läutet bei Begräbnissen die Aussegnungen ein.

Sie gehört zu den 20 ältesten Glocken von insgesamt 245 historischen Glocken in Oberösterreich. Die älteste Glocke Oberösterreichs aus dem Jahr 1280 hängt in einer kleinen Römerkirche in Aurachkirchen, das zur Pfarre Ohlsdorf gehört. Die älteste Glocke Österreichs, aus dem Jahr 1200, hängt in St. Martin im Ybbsfelde in Niederösterreich und gilt als älteste noch läutbare Oktavglocke der Welt.

Renovierung im Kunststil „Neue Sachlichkeit“

1860 wurde mit einer ersten Renovierung begonnen. Der wirtschaftliche Aufschwung aufgrund der beginnenden Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts brachte mit sich, dass man auch die Kircheneinrichtung der neuen Zeit anpassen wollte.

Ihr heutiges, auf das Wesentliche reduzierte, Aussehen erhielt sie 1930 bis 1932 aufgrund der umfassenden Renovierung durch den eigenwilligen Pfarrer Gregor Weeser-Krell (1889 – 1967). Er war von 1920 bis 1934 Pfarrer in Laakirchen und ist am Ortsfriedhof begraben.

Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche fanden Ausdruck im Kunststil „Neue Sachlichkeit“ (1918 – 1933). Pfarrer Weeser-Krell ließ die gotische Kircheneinrichtung mit dem Hochaltar entfernen und durch das gemalte Hochaltar-Fresko ersetzen, das das Jüngste Gericht darstellt. Darauf thront Christus als Weltenrichter. Der Heilige Valentin als Kirchenpatron führt Selige auf Fürbitten Marias zum Himmel. Zur Linken verkündet ein Gerichtsengel unter Posaunenschall das Urteil Gottes.

Die bunten Glasfenster stammen vom Schlierbacher Maler und Glaskünstler Alfred Stifter (1904 – 2003). Eine Straße im Ortszentrum ist nach ihm benannt. An den Rändern der Glasfenster sind die Familiennamen der Spender zu lesen. Auf den Fenstern sind folgende Szenen aus dem Leben Jesu dargestellt (von links nach rechts):

  • Leiden Jesu auf dem Ölberg: „Errette mich vor meinen Feinden, Herr, zu dir fliehe ich. Lehre mich deinen Willen tun, denn mein Gott bist du.“ Psalm 143
  • Geburt Christi: „Seht, der Herr wird kommen und alle Engel mit ihm. Aufleuchten wird an jenem Tag ein großes Licht.“
  • Auferstehung: „Nun leben deine Toten wieder. Meine Erschlagenen sind auferstanden. Wachet und lobsingt, die ihr waret im Staub.“
  • Taufe Jesu: „Ich will segnen, die dich segnen! Verfluchen, die dich verfluchen; in dir sollen gesegnet sein alle Geschlechter.“ Moses 12,3
Zwei der bunten Glasfenster im Altarraum. Auf ihnen ist die Geburt Christi (links) und die Auferstehung (rechts) dargestellt.

Die zwei Fenster im Kirchenschiff stellen dar:

  • Tod und Krönung Mariens (Nordseite)
  • Himmelfahrt Christi (Südseite)

Das Oberlichtfenster über dem Südeingang stellt die „Befreiung des Heiligen Petrus aus dem Gefängnis“ dar. An der Außenseite über dem Südeingang ist ein Sandstein-Halbrelief angebracht, auf dem „Die Bergpredigt“ dargestellt ist.

Das Oberlichtfenster über dem Südportal stellt „Die Bergpredigt“ dar.
Rechts vom Portal eine Kreuzweg-Schnitzerei von Ferdinand Stuflesser. Über dem Portal eine Herz-Jesu-Figur die 1895 gespendet wurde.
Über dem Südportal ein Sandstein-Halbrelief das „Die Bergpredigt“ darstellt.

Wandmalereien aus dem Spätmittelalter freigelegt

Ungewöhnlich ist der spätgotische Wandgemäldestreifen, auf dem die 14 Nothelfer dargestellt sind. Das Fresko wurde bei der großen Renovierung Anfang der 1930er Jahre freigelegt und stammt aus der Zeit der Errichtung der Kirche. Es befindet sich an der südlichen Langhauswand.

Die 14 Nothelfer (von links nach rechts): St. Georg, St. Vitus, Eustachius, Hl. Achatius, St. Blasius, St. Ägidius (oder St. Leonhard), Hl. Sebastian (oder Thaddäus oder Arcadius), St. Margaretha, Hl. Erasmus, St. Panthaleon, Bischof Dionysius, St. Nikolaus, Hl. Katharina, Hl. Barbara

Wandmalerei aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert. Die 14 Nothelfer sind darauf dargestellt.
Wandmalerei mit den 14 Nothelfern an der südlichen Langhauswand (links).
Das Oberlichtfenster über dem Südportal stellt „Die Bergpredigt“ dar. Rechts befindet sich eine Kreuzweg-Schnitzerei.

Gegenüber, an der nördlichen Langhauswand, befindet sich ein gemaltes spätgotisches Apostelkreuz, das ebenso aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt.

Gemaltes Apostelkreuz an der nördlichen Langhauswand aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Nördliche Langhauswand mit (von links nach rechts) einer Kreuzweg-Schnitzerei, dem gemalten spätgotischen Apostelkreuz und einer Gedenktafel aus Stein für einen Geistlichen der in Laakirchen gewirkt hat.
Nördliche Langhauswand mit dem Nordportal das erst 1890 eingebaut wurde nachdem der Friedhof rund um die Kirche aufgelassen wurde und an den heutigen Standort verlegt wurde. Über dem Portal eine Herz-Marien-Figur die 1895 gespendet wurde.
Das Nordportal wurde erst 1890 eingebaut nachdem der Friedhof rund um die Kirche aufgelassen wurde.

Altar, Ambo und Tabernakel aus alter Chorbrüstung gestaltet

Bei der letzten Kirchenrenovierung 1986 wurden Teile einer alten Chorbrüstung unter den Stufen des Südportals gefunden. Sie wurde, vom Bildhauer Jakob Kopp (1930 – 2019) in den Volksaltar (freistehender Altar), den Ambo (Lesepult) und den Tabernakel (Schrein), umgestaltet.

Tabernakel aus Elementen der alten Chorbrüstung
Ambo (Lesepult), Volksaltar (freistehender Altar) und Tabernakel (Schrein) aus Elementen der ausgegrabenen Chorbrüstung gefertigt

Das Weihwasserbecken aus italienischem Carrara Marmor wird heute für die Taufe verwendet. Es stammt aus dem Jahr 1669 und stand früher beim Südportal.

Weihwasserbecken aus italienischem Carrara Marmor aus dem Jahr 1669
Nordansicht
Die Mauern der Kirche sind einen Meter dick. Der Turm mit Satteldach ist vierzig Meter hoch.
Ansicht von der Hauptstraße
Kreuzwegstation aus Holz 1888, vom Grödener Bildschnitzer Ferdinand Stuflesser, angefertigt. Der Hausbesitzer Franz Aigner vermachte am 21. Jänner 1888 der Kirche 500 Gulden, die zum Kauf des Kreuzweges verwendet wurden.
3. Station: Jesus bricht unter der schweren Last des Holzkreuzes zusammen. Die Soldaten zwingen ihn zum Weitergehen.
Drei der insgesamt vierzehn Kreuzwegstationen aus Holz die 1888, vom Grödener Bildschnitzer Ferdinand Stuflesser, angefertigt wurden.
Sie wurden bei der letzten großen Renovierung 1986 am Dachboden gefunden und wieder in der Kirche angebracht.
Eine Nachbildung der Pietà von Michelangelo vom Künstler August Klein, 1926. Das Original befindet sich im Petersdom.
Maria als Mater Dolorosa, als Schmerzensmutter, mit dem, vom Kreuz abgenommenen, Leichnam Jesus.
Eingang zur Sakristei
Gespendetes Relief „Das letzte Abendmahl“ als Dank für die Hilfe beim großen Erdbeben in Oberitalien 1974.

Quellen:
„Markt Laakirchen – Die Pfarrkirche Laakirchen“
„Kirche und Religion – Pfarre Laakirchen“
„500 Jahre eigenständige Pfarre Laakirchen. 900 Jahre St. Valentinskirche Laakirchen.“
https://www.dioezese-linz.at/pfarre/4166/information/pfarre/pfarrkirche

(C) Gloria Kern – GloK

Hinterlasse einen Kommentar